Berliner Testament (Einheitslösung)

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Mithilfe eines gemeinsamen Testaments können Eheleute verbindlich bestimmen, wie die Erbfolge nach ihrem Tod geregelt werden soll. In dem Muster Berliner Testament kann man festlegen, dass zunächst der längerlebende Ehepartner Alleinerbe werden soll. Die sonstigen gesetzlichen Erben, also Kinder oder ggf. Enkelkinder, werden zunächst von der der Erbfolge ausgeschlossen. So kann man verhindern, dass der gemeinsam angeschaffte Besitz veräußert werden muss, um weitere Erben auszuzahlen. Legen Sie fest, wer erben soll, wenn beide Eheleute verstorben sind.

Weitere Produktinformationen

Das Berliner Testament in der sogenannten “Einheitslösung” überlässt dem alleinerbenden Ehepartner die freie Verfügungsgewalt über den Nachlass, ohne Beschränkungen. Der Ehepartner wird also Vollerbe, während die Kinder Schlusserben sind. Möglich ist es aber für den Fall der Wiederverheiratung eine auflösende Bedingungen festzulegen. So kann man etwa bestimmen, dass der Ehepartner im Fall einer Heirat nur Vorerbe wird, also nur noch beschränkt über den Nachlass bestimmen darf. Unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten finden Sie in unserer Vorlage. Um zu vermeiden, dass die Kinder Ihren gesetzlichen Pflichtteil geltend machen, können Sie die sogenannte Pflichtteilsklausel einbauen. Kinder, die Ihren Pflichtteil geltend machen werden “bestraft”, indem sie bei Eintritt des Erbfalls wiederum nur den Pflichtteil erhalten.



Weitere Produkte vom Experten finden Sie hier: Vollmachten Verfüguingen Testamente

Frage
Sehr geehrte Damen und Herren, kann ein gemeinschaftliches Testament nach dem Tode eines Ehepartners durch den überlebenden Ehepartner zu Gunsten eines möglichen neuen Partners/Betreuers und damit zu Lasten der im gemeinsamen Testament festgelegten Nacherben, nämlich der gemeinsamen Kinder, geändert werden?

gesendet 27.11.2015
Herr Fröhlich
Antwort
Sehr geehrter Herr Fröhlich, ein gemeinsames Testament kann laut § 2271 BGB nach dem Tode des eines Ehegatten nicht mehr geändert werden, es sei denn eine solche Möglichkeit wäre ausdrücklich im Testament so beschrieben. Das ist in der Regel nicht der Fall und ja auch nicht so gewollt. Die einzige Möglichkeit, die der längerlebende Ehegatte hat, wäre das Erbe auszuschlagen. In dem Fall ist er natürlich nicht mehr an das Tesament gebunden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, bereits im Vorfeld zu regeln, was im Fall einer Wiederverheiratung gelten soll. Man kann beispielsweise eine Klausel einfügen, wonach im Fall der Wiederverheiratung die Schlusserben sofort ausgezahlt werden sollen.
gesendet 27.11.2015
Expertenteam Wolfgang Büser
 
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Frage
Sehr geehrter Herr Büser, wir möchten ein Berliner Testament machen und haben aber ein Einfamilienhaus. Müssen wir da besonderes beachten. Wir möchten uns "Ihr" Berliner Testament gern downloaden. Mit freundlichen Grüßen Klaus und Karin

gesendet 17.11.2015
Klaus
Antwort
Liebe Karin, lieber Klaus, der Umfang des Nachlasses macht für ein Berliner Testament grundsätzlich keinen Unterschied. Der hinterbliebene Ehegatte wird Alleinerbe. Wenn Sie beide im Grundbuch eingetragen sind, wird der hinterbliebene Ehegatte damit Alleineigentümer des Grundstücks. Formell ist zu beachten, dass die Vorlage zunächst an Ihre individuellen Wünsche angepasst werden muss. Falls Sie gemeinsame Kinder haben, die Sie als Schlusserben einsetzen wollen, dann wäre beispielsweise die Pflichtteilsklausel auszuwählen, wenn Sie nicht möchten, dass die Kinder im Todesfall eines Ehegatten den Pflichtteil geltend machen. Nach der Anpassung der Vorlage muss der gesamte Text mit der Hand abgeschrieben werden, von einem Ehegatten. Beide Ehegatten müssen unterschreiben und das Testament datieren. Im Anhang zur Vorlage finden Sie Hinweise zur Testamentsgestaltung. Falls Sie noch weitere Fragen haben, können Sie uns gerne wieder kontaktieren.
gesendet 17.11.2015
Expertenteam Wolfgang Büser
 
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Frage
Hallo, wir beide haben keine gemeisame Kinder,nur ich habe einen nichtehelichen Sohn,wie kann ich mit einem Berliner Testament für uns Ehepartner es regeln, weil mann immer von gemeisamen Kinder schreibt.

gesendet 15.11.2015
konrad.oelze
Antwort
Hallo Herr Oelze, mit einem Berliner Testament setzen Sie sich gegenseitig zu Alleinerben ein. Wen Sie als Schlusserben (nach dem Tod des längerlebenden Ehegatten) einsetzen, bleibt Ihnen überlassen. In Vorlagen ist in der Regel von gemeinsamen Kindern die Rede, da dies häufig die gewünschte Regelung ist. Im Grunde können Sie aber auch Fremde oder einen Verein zum Erben einsetzen. Die gesetzlichen Erben werden dadurch enterbt. Falls Sie den nichtehelichen Sohn als Schlusserben bestimmen wollen, können Sie einfach schreiben "den Sohn des Ehemannes, Herrn xy". Sie können letztlich auch einfach nur seinen Namen, Geburtsdatum etc. nennen. Zu beachten ist, dass der nichteheliche Sohn pflichtteilsberechtigt ist, auch wenn er durch ein Testament enterbt wurde. Für den Fall, dass der Ehemann zuerst verstirbt, könnte er also seinen Pflichtteil geltend machen. Die Ehefrau müsste diesen Pflichtteil an ihn herausgeben.
gesendet 16.11.2015
Expertenteam Wolfgang Büser
 
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Frage
Hallo liebes Büser-Team, wir sind ein kinderloses Ehepaar. Brauchen wir ein sogenanntes Berliner Testament oder beerben wir uns automatisch gegenseitig? Wir haben beide noch eine Mutter, aber keine Geschwister.

gesendet 28.10.2015
Heike und Klaus
Antwort
Hallo Heike und Klaus, in Ihrem Fall würden die Mütter als Erbinnen zweiter Ordnung jeweils neben dem überlebenden Schwiegersohn bzw. der Schwiegertochter erben. Der längerlebende von Ihnen wäre also mit der Schwiegermutter in einer Erbengemeinschaft. Wenn Sie dies verhindern wollen, dann sollten Sie ein Berliner Testament aufsetzen, mit dem Sie sich gegenseitig zum Alleinerben bestimmen können. Allerdings ist zu beachten, dass die Mütter noch immer den Pflichtteil geltend machen könnten.
gesendet 28.10.2015
Expertenteam Wolfgang Büser
 
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