Das große Vorlagen-Paket Testamente

29, 90 EUR
ZIP Archiv 54 Seiten , 3,5 MB
Jetzt bestellen
ZIP Archiv

Bezahlen per Master Card oder VISA Kreditkarte Bezahlung per American Express Bezahlen über PayPal Bezahlen über Vorkasse


Bevor Sie Ihren letzten Willen verfassen, sollten Sie sich einen Überblick über die unterschiedlichen Testiermöglichkeiten verschaffen. Wenn Sie verheiratet sind, kann es beispielsweise sinnvoll sein, gemeinsam mit dem Ehepartner eine Testament zu verfassen, in Form eines sogenannten Berliner Testaments. Darin wird der hinterbliebene Ehegatte zum Alleinerben bestimmt und die Kinder erben erst nach dessen Tod. Im Einzelfall kann es aber auch sinnvoll sein, eine Vor- und Nacherbschaft anzuordnen. Informieren Sie sich in unseren Ratgebern umfassend über Form und möglichen Inhalt eines Testaments und wählen Sie dann die für sich passende Testament Vorlage.

Weitere Produktinformationen

  • Einfaches Testament
  • Berliner Testament im Wege der Einheitslösung
  • Berliner Testament im Wege der Trennungslösung
  • Gemeinschaftliches Testament
  • Gemeinschaftliches Testament mit Wiederverheiratungsklausel
  • Testament mit der Einsetzung des Lebensgefährten zum Alleinerben
  • Testament mit der Anordnung von Vor- und Nacherbschaft
  • Stiftungstestament

Informieren Sie sich rund um das Testament:

  • Ratgeber Berliner Testament
  • Ratgeber Einzeltestament
     


Weitere Produkte vom Experten finden Sie hier: Vollmachten Verfüguingen Testamente

Frage
Hallo ans Experten-Team, ich habe eine Frage zum Erbrecht: Mein Ehemann hat einen unehelichen Sohn. Wir beide haben keine Kinder. Wir möchten, dass nach unserem Tod das Erbe auf den Sohn und meine drei Patenkinder verteilt wird. Wie muss das Testament gestaltet werden?

gesendet 02.11.2015
Renate Witte
Antwort
Hallo Frau Witte, Sie können sich gegenseitig in einem gemeinsamen Testament (Berliner Testament) zu Alleinerben einsetzen und Schlusserben bestimmen. Allerdings ist zu beachten, dass der leibliche Sohn im Gegensatz zu den Patenkindern einen Pfichtteilsanspruch hat. Sollte Ihr Mann also nach Ihnen versterben, wäre der Pflichtteil höher als der Erbteil, jedenfalls dann, wenn die Erbquoten gleichmäßig auf die Erben verteilt werden. Als einziger Sohn wäre er Alleinerbe und erhielte als Pflichtteil 1/2 des Gesamtnachlasses. In diesem Fall könnte der Sohn den Zusatzpflichtteil (§ 2305 BGB) fordern und von den restlichen Erben eine Zahlung in der Differenz verlangen, die sich zu dem gesetzlichen Pflichtteil ergibt. Hierauf müssen die übrigen Erben eingestellt sein. Auch in dem Fall, dass Ihr Mann vor Ihnen verstirbt, hätte der Sohn einen Pflichtteil, der allerdings geringer wäre.
gesendet 02.11.2015
Expertenteam Wolfgang Büser
 
Antwort verbergen



Frage
Mein Vater und meine Stiefmutter haben zu Lebzeiten ein Berliner Testament erstellt, in dem meine Halbschwester und ich als Erben eingetragen sind (wenn beide verstorben sind). Mein Vater ist seit 10 Jahren verstorben. Damals haben wir den Pflichtteil aufgrund des Testaments nicht eingefordert. Meine Stiefmutter hat noch einmal geheiratet und ist nun verstorben. Wir haben vom Amtsgericht das Berliner Testament zugestellt bekommen. Wie wird nun das Testament umgesetzt? Der zweite Ehemann behauptet, es sei kein Nachlass vorhanden, was wir aber bezweifeln. Meine Stiefmutter hat angeblich alles ausgegeben. Eine Auflistung des Nachlasses erhalten wir nicht. Wie sollten wir vorgehen?

gesendet 29.10.2015
Felix Radke
Antwort
Hallo Herr Radke, so wie Sie die Sache schildern, wären Sie gemeinsam mit Ihrer Halbschwester die Alleinerben nach dem Tod der Stiefmutter. Der zweite Ehemann wäre nur pflichtteilsberechtigt. Als Erbstandsbesitzer muss der Ehemann Ihnen Auskunft über die Nachlassgegenstände erteilen, in Form eines schriftlichen Verzeichnisses (§§ 2027 Abs. 1, 260 BGB). Falls Sie Grund zur Annahme haben, dass die Auskünfte nicht vollständig sind, können Sie auch eine eidesstattlich Versicherung verlangen. Da der Ehemann sich bereits geweigert hat, empfehlen Ihnen, im Zweifel einen Anwalt einzuschalten. Sie sollten aber einen Nachweis darüber haben, dass Sie den Ehemann im Vorfeld schriftlich zur Erstellung eines Nachlassverzeichnisses aufgefordert haben, also beispielsweise den Nachweis über ein Einschreiben.
gesendet 29.10.2015
Expertenteam Wolfgang Büser
 
Antwort anzeigen


©Copyright 2019 Wolfgang Büser. All rights reserved.