Einfaches Testament (mit Enterbung und Pflichtteilsentzug)

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as gesetzliche Erbrecht nimmt keine Rücksicht auf persönliche Bindungen, sondern richtet sich ausschließlich nach dem Grad der Blutsverwandtschaft. Mit einem Testament können Sie verhindern, dass Ihr Nachlass an eine Person geht, mit der Sie lange schon gebrochen haben und der Sie kein Vertrauen mehr entgegenbringen. Den Pflichtteil kann man allerdings nicht so einfach entziehen. Hier fordert der Gesetzgeber, dass schwerwiegende Gründe vorliegen. Nutzen Sie unsere Vorlage, um eine schlüssige Begründung für den Entzug des Pflichtteils vorzubringen.



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Frage
Hallo liebes Team, ich habe keine Kinder und bin auch nicht verheiratet. Meine Eltern leben beide noch. Meinen biologischen Vater kenne ich nicht. Er hat sich nie um mich gekümmert. Ich bin leider schwer erkrankt und will in jedem Fall verhindern, dass er etwas erbt! Gibt es eine Möglichkeit ihn vom Erbe auszuschließen? Steht ihm nicht sogar ein Pflichtteil zu? Was kann ich tun?

gesendet 29.10.2015
Felix N.
Antwort
Lieber Herr N., es ist richtig, dass beide Eltern in Ihrem Fall wohl als gesetzliche Erben in Betracht kämen. Das können Sie durch ein Testament verhindern! Sie können per Testament Ihre Mutter oder eine beliebige andere Person zum Alleinerben bestimmen. Richtig ist allerdings, dass der Vater pflichtteilsberechtigt bleibt. Die Entziehung des Pflichtteils ist nur unter den in § 2333 BGB genannten Umständen möglich. In Ihrem Fall käme der § 2333 Absatz 3 BGB in Betracht, also die böswillige Verletzung der Unterhaltspflicht, falls der Vater keine Unterhaltszahlungen geleistet hat. Entscheidend ist hier die Frage der "Böswilligkeit", der Vater müsste also leistungsfähig gewesen sein und Kenntnis von der Unterhaltspflicht gehabt haben. Im Testament sollten alle Tatsachen ausführlich genannt werden, auf die sich die Pflichtteilsentziehung begründet, am besten mit Verweis auf Beweismaterialien. Denn in der Praxis kommt es häufig vor, dass der Pflichtteilsberechtigte gegen die Entziehung des Pflichtteils vorgeht. In dem Fall sollte der Erbe möglichst viele Beweise in der Hand haben.
gesendet 29.10.2015
Expertenteam Wolfgang Büser
 
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