Patientenverfügung

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Jeder ärztlicher Eingriff erfordert Ihre Zustimmung. Doch im Ernstfall ist man oft gar nicht mehr man in der Lage, den Patientenwillen klar zu äußern. Mit einer Patientenverfügung können Sie Ihre Behandlungswünsche für die Zukunft verbindlich festlegen. Damit nehmen Sie Ihren Angehörigen die schwierige Entscheidung in medizinischen Fragen ab und verhindern, dass ein Gericht in der Sache angehört wird. Die Muster Patientenverfügung sollten Sie Punkt für Punkt mit Ihrem Hausarzt besprechen und damit klarstellen, dass Ihnen die Folgen Ihrer Verfügung überblicken. Einen Notar benötigen Sie allerdings nicht.



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Frage
Liebes Büser-Team, ich habe zur Patientenverfügung noch zwei Fragen: 1) Ist die Gültigkeit einer Patientenverfügung befristet? 2) Müssen die Unterschriften zwingend beglaubigt werden? Vielen Dank im Voraus für die Antwort!

gesendet 30.10.2015
silke gruhne
Antwort
Liebe Frau Gruhne, die Patientenverfügung hat keine begrenzte Gültigkeit. Solange Sie nicht widerrufen bzw. vernichtet wird, bleibt sie juristisch gesehen verbindlich. Allerdings wird vom Bundesministerium für Justiz empfohlen, die Patientenverfügung in regelmäßigen Abständen zu bekräftigen. Sinn ist, dass man für sich selbst noch einmal prüfen sollten, ob die festgelegten Behandlungswünsche so noch gelten sollen. Die Unterschrift muss nicht beglaubigt werden. Dies empfiehlt sich allerdings in Fällen, in denen man befürchten muss, dass die Echtheit der Unterschrift bezweifelt wird. Falls der Verfasser der Patientenverfügung sich beispielsweise schon in einem fortgeschrittenen Stadium einer Krankheit befindet, kann es empfehlenswert sein, die Patientenverfügung entweder bei einem Notar beurkunden zu lassen (dieser stellt im Rahmen der Beurkundung fest, dass der Verfügende den Umfang seiner Verfügung kennt) oder eine ärztliche Bescheinigung über den Gesundheitszustand beizufügen. In jedem Falle ist zu empfehlen, die Patientenverfügung mit dem Hausarzt durchzusprechen und dies auf der Patientenverfügung zu vermerken. Zwingend notwendig ist auch dieser Schritt allerdings nicht.
gesendet 30.10.2015
Expertenteam Wolfgang Büser
 
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